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18.09.2001
13:25 Uhr
Hermann Maier
Hermann Maier
  
Hermann Maier
Hermann Maier

Beim Besichtigen der Strecke
Hermann Maier

Hermann Maier
Hermann Maier

Hermann Maier, Hannes Trinkl & Florian Eckert
Maier, Trinkl & Eckert

Hermann Maier
Hermann Maier

Hermann Maier
Hermann Maier

Hermann Maier
Hermann Maier
  
Hermann Maier
Hermann Maier
































Unfall des Herminator war an der Grenze - lange Reha steht an
von Ski2b Redaktion

Gut drei Wochen sind seit dem Motorradunfall von Österreichs Skistar Hermann Maier vergangen. Mittlerweile ist der Flachauer aus dem Unfallkrankenhaus Salzburg entlassen worden und befindet sich nunmehr in der Radstädter Klinik, wo er unter der Leitung von Harald Aufmesser mit der Rehabilitation begonnen hat.

"Vor 40 Jahren hätte man das Bein abnehmen müssen"
ÖSV-Teamarzt Artur Trost ließ noch einmal die ersten Stunden nach dem Unfall Revue passieren: "Es war kein normaler Unterschenkelbruch. Wir teilen solche Verletzungen in vier Grade, bei ihm war es ein Bruch dritten Grades. Vor 40 Jahren hätte man das Bein abnehmen müssen", erklärte der Salzburger."In den ersten drei Tagen ging es wirklich um viel, besonders zu dem Zeitpunkt, als die Niere und dann auch die Leber versagten. Es war an der Grenze."

Skischuhe könnten Probleme bereiten:
Mit den Verletzungsfolgen wird Maier jedoch noch lange zu kämpfen haben. Kritischster Punkt ist nach wie vor der verpflanzte Hautlappen, genau in Höhe des Skischuhrandes.
"Das wird das Schwierigste werden, dass es zu keinen Komplikationen kommt, wenn er einen Skischuh anzieht", sagte Trost. "Normalerweise geht das nicht vor vier Monaten. Theoretisch wäre das Skischuh-Anziehen also sein Weihnachtsgeschenk, denn genau am 24. August, also vier Monate vor dem Heiligen Abend, war der Unfall", so Trost.

Auch Knochen muss erst verheilen:
"Auch der Knochen muss erst einmal gut verheilen. In zwei Wochen bekommt er daher die Querbolzen aus dem Knochen, die den Nagel stabilisieren, dann steigt der Druck im Knochen, auch das sollte die Heilung beschleunigen", sagt Trost, der noch einmal betont: "Geduld ist das Wichtigste."

Alle zwei Wochen zur Kontrolle:
Alle zwei Wochen muss Maier zur Kontrolle ins UKH, im Moment geht es vor allem um die Stabilisierung der nach wie vor schlechten Blutwerte. Die sind auch der Grund, warum der "Herminator" noch nicht in seine Trainingsheimat nach Obertauern kann, die Höhenlage wäre noch zu anstrengend.

Comeback lange nicht in Sicht:
Für ein Comeback gibt es noch keinen angestrebten Zeitpunkt - dazu birgt der Genesungsprozess noch zu viele Unsicherheiten in sich.


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