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01.06.2004
11:23 Uhr
Hubert von Goisern
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TRAD II - Hubert von Goisern in Zell am See
von Europa Sportregion Zell am See - Kaprun

Es war eine Klausur, ein Kloster fast, und deshalb auch fand Hubert von Goisern nichts dabei, sein gesamtes Studio auf den Krippenstein zu schleppen, 2100 Meter hoch am Dachstein-Massiv. Er schleppte es nicht nur einmal hinauf – drei Mal insgesamt machten Mischpulte, Verstärker, Instrumente, Kompressoren und Filter den Weg nach oben. Der Aufwand hat sich gelohnt: 'Trad II' ist fertig, und sie ist noch atmosphärischer, noch intimer, noch hingebungsvoller geworden als die Premiere.

Produktion auf dem Berg:
Da war dieses leerstehende Hotel auf dem Berg, und irgendwie wusste Hubert: Das würde der richtige Ort sein für die Produktion. "Eigentlich wollten wir nur die Musik droben aufnehmen", sagt er. "Dann sind wir für den Rest wieder hinuntergezogen nach Salzburg. Dort haben wir schnell gemerkt: Das geht nicht." Also wieder rauf, Postproduktion. Aber wenigstens die Mischung sollte doch im Tal gelingen? Nichts davon – zum dritten Mal wanderte das Studio nach oben. Die Musiker waren, sagt Hubert, beeindruckt "von der großen Natur, vom Gletscher, von diesem Riesenstein". Wichtig für ihn: "Keiner konnte weg. Wenn du in der Stadt aufnimmst, fährt abends jeder heim. Hier mussten alle dableiben. Das gab eine ganz andere Intensität. Und am Ende sind wir alle mit Wehmut ins Tal gefahren."

Musiker aus fünf Ländern:
Aus fünf Ländern reisten die Musiker an: Aus Österreich, Italien, Deutschland, England und der Schweiz. Wichtiger als die unterschiedlichen Nationalitäten jedoch ist für Hubert das, was jeder an persönlicher Musik-Geschichte mitbrachte: "Die meisten hatten mit dieser Art Musik vorher nicht viel zu tun." Wann hat schon mal jemand einen Slide-Gitarristen engagiert, damit er einen Landler spiele? Eine Geige mit einem Jodler und einem Drumset gemischt? Dabei, sagt Hubert, achteten sie aber sorgfältig darauf, nichts aufzublasen, nicht überzuproduzieren: "Die Stücke sind ja fast kammermusikalisch. Da macht man schnell mal zu viel." Es sind Stücke, die er seit vielen Jahren kennt, die Teil seiner Lebensgeschichte sind. "Ich höre was, find´s schön, dann leg ich´s weg. Irgendwann taucht´s wieder auf" – zum Teil sogar erst während der Produktion, da kramte er in seinen Kassetten auf der Suche nach diesem einen Landler, diesem Jodler, und am nächsten Morgen hatte die Band eine neue Aufgabe zu erledigen. Die Lieder sind grob und sentimental, verborgen erotisch und unverblümt komisch, sie klingen ehrlich, aus vollem Herzen und ganz und gar unakademisch – so, wie sie vielleicht früher gesungen und gespielt wurden, als noch keine Volksmusik-Verwalter ein für alle mal festlegen wollten, wie sich das ihrer Meinung nach gehört.

Musiker gehen mit Respekt an die Musik heran:
Auch das merkt der Hörer: Dass die Musiker zwar mit Respekt, aber nicht mit unangemessener Ehrfurcht an die Musik herangehen. Deshalb geht es auch ein gehöriges Stück weiter als auf 'Trad I', und das ist gleich am Anfang zu hören: 'Kohler' heißt das erste Stück, nach einem archaischen Jodler setzt ein elektronischer Schlagzeug-Loop ein. Das geht – weder zerstört der Loop die Volksmusik, noch stößt sie ihn ab wie der Leib einen Fremdkörper. Organisch klingt das, andersartig in der Gleichheit und gleich in der Andersartigkeit. "Und was andere drüber denken", sagt Hubert, "das ist uns ziemlich wurscht." 'Trad II' gibt der Volksmusik ihre Würde zurück, befreit sie aus dem Beton der bloßen Bewahrer und erweckt sie so zu dem Leben und zu der Vitalität, die stets in ihr steckten. Gustav Mahler, der viel aus der österreichischen Volksmusik geschöpft hat, hat gesagt: "Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche." Hubert von Goiserns neues Album befeuert Volksmusik, mit einem Feuer auf 2100 Metern Höhe, im Februar, dem Gletscher ganz nah.

Information:
Termin: 11.06.2004
Ort: Zell am See - Strandbad Erlberg
Beginn: 20h, Einlass ab 19h
Vorverkauf Sitzplatz: € 30,-
Vorverkauf Stehplatz: € 26,-

Vorverkaufsstellen: Zell am See & Kaprun Information, Salzburger Sparkassen & Ö-ticket

Abendkassa ab 17h
Abendkassa Sitzplatz: € 34,-
Abendkassa Stehplatz: 28,-







Verwandte Links:


» Europa Sportregion Zell am See - Kaprun


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